Interview – Design der cpit.APP
Interview – Design der cpit.APP
Ihr macht das Design bei comparit, also die Software hübsch – wie kann man sich eure Arbeit vorstellen?
Kolja Harbs: Unsere Arbeit bei comparit bezieht sich nicht nur auf die ästhetische Gestaltung und das visuelle Erscheinungsbild einer Benutzeroberfläche. Es geht auch um das Nutzererlebnis und die Struktur eines Interfaces.
Nina Martens: Ein gutes Design sorgt dafür, dass die Interaktion mit einer Software nicht nur angenehm, sondern auch effizient und intuitiv ist.
Wie erreicht man ein gutes Nutzererlebnis?
Nina Martens: Eine gute Usability erreicht man, indem man das Design so gestaltet, dass es nicht erklärbedürftig ist. Das ist nun natürlich leichter gesagt als getan aber wir beschäftigen uns damit, inwiefern welche Elemente verstanden aber auch missverstanden werden könnten.
Kolja Harbs: In der Geschichte der Softwareentwicklung gab es nicht immer Designer. Früher haben häufig Entwickler entschieden, wie ein Interface aufgebaut ist. Die Erklärung, wie etwas funktioniert, konnte man sich dann in Kursen aneignen oder in Software-Anleitungen nachlesen. Das kostet Zeit, ist mit Hemmschwellen verbunden und ist frustrierend.
Wie könnt ihr gewährleisten, dass etwas direkt verstanden wird und nicht erklärbedürftig ist?
Kolja Harbs: Digitale Oberflächen sind heute allgegenwärtig. Fast jeder hat ein Smartphone und nutzt Apps für Kommunikation, Streaming oder Einkäufe. Dadurch ist das Verhalten angelernt und eine gewisse Funktionalität wird sogar gefordert. Man weiß von vielen Interfaces und Elementen also, dass sie funktionieren und verstanden werden.
Nina Martens: Ein Beispiel dafür sind Multitasks. Die Nutzer können dort weiterarbeiten, wo sie angefangen haben. Es wäre frustrierend, wenn die Makler immer wieder von vorn beginnen müssen – automatisches Speichern ist heute eine Basisanforderung.

Tragen die Nutzererfahrungen zur den Ergebnissen eurer Arbeit bei?
Nina Martens: Ja! Das Feedback der Nutzer trägt maßgeblich zu unserer Arbeit bei und ist ein entscheidender Faktor für die kontinuierliche Verbesserung der Software. Auf diese Weise können wir das Produkt ständig an ihre Bedürfnisse anpassen und verbessern. Wie gut ein Interface in einer spezifischen Branche funktioniert, hängt eben auch sehr von den Nutzererfahrungen ab. Wenn etwas mehrheitlich nicht verstanden wird, muss man es ändern.
Gibt es ein bestimmtes Ziel, das ihr erreichen müsst, um zu sagen, dass euer Design erfolgreich ist?
Kolja Harbs: Unser Ziel ist, dass die Software einen Mehrwert bildet. Das schaffen wir nur, wenn sich der Vergleichsrechner nahtlos in den Alltag der Nutzer integriert. Dadurch wird der Arbeitsprozess erleichtert und die Nutzung insgesamt angenehmer. Zum Beispiel zeigt cpit dem Nutzer vor Start der Berechnung proaktiv und sehr übersichtlich häufig gewünschte Versicherungsleistungen für die jeweilige Sparte an. So kann der Versicherungsschutz mit nur einem Klick optimiert werden.

Gibt es Methoden um herauszufinden, ob ein Interface den Nutzenden hilft?
Kolja Harbs: Gemeinsam mit dem Team von Entwicklern und Fachexperten überlegen wir welche Schritte Nutzer unternehmen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Wo könnten Schwierigkeiten auftreten, und wie können wir diese überwinden?
Abschließend, was ist die wichtigste Erkenntnis über gutes Design?
Nina Martens: Gutes Design geht weit über das Visuelle hinaus. Es ist eine kohärente Gestaltung, die intuitive Bedienbarkeit und optimierte Prozesse umfasst. So entsteht ein Tool, das nicht nur funktional ist, sondern den Nutzern auch Freude bereitet.
Vielen Dank euch beiden!
Pressekontakt
Oliver Fink
CMO
cpit comparit GmbH
of@comparit.de

